Kommentar, Kritik

Gastbeitrag: Bücher, die die Welt nicht kennt (1) — Claudine Muno, „Frigo“

von Jeff Thoss
November 30, 2018 / 0 Kommentare

Literatur aus Luxemburg ist ein gut gehütetes Geheimnis, selbst in Luxemburg. Der Podcast „Bücher, die die Welt nicht kennt“ möchte dieses Geheimnis ein klein wenig lüften und lädt jeden zweiten Monat dazu ein, (ältere) Literatur aus Luxemburg (neu) zu entdecken — jetzt auch als Gastbeitrag auf dieser Plattform.

Jede Folge behandelt einen luxemburgisch-, deutsch- oder französischsprachigen Titel und bewegt sich irgendwo zwischen Literaturkritik und -geschichte. Fernab von Hypes und Fachdiskursen sucht der Podcast dabei eine Antwort auf die Frage, welche Bücher es sich zu kennen und, vor allem, zu lesen lohnt.

In der aktuellen Folge geht es um Claudine Munos „Frigo“ von 2003. Während die Heldin dieses Romans um ihre Großmutter trauert und an der Gefühlskälte ihres kleinbürgerlichen Umfelds zugrunde geht, haut einem dessen Autorin eine wilde Metapher nach der anderen um die Ohren – und kommt damit der Wahrheit näher, als einem lieb ist. „Frigo“ ist ein Familienroman, der es in sich hat.

Zur Website des Podcasts. (Dort ist auch das Script des Beitrags zu finden.)

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