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Kritik

„Ich hab versucht, alles zu erklären, irgendwie.“ Über Christian Torklers Roman „Der Platz an der Sonne“

Fast wäre man auf den ersten Seiten gewillt, Christian Torklers „Der Platz an der Sonne“ als einen der berüchtigten Berlin-Romane zu lesen, die alle öffentlich verdammen und heimlich lesen: „Die schlimmste Zeit in... Weiterlesen

Kommentar

Mediebëtzeg 5/6: Stressfräi mam Télécran

An dëser Mediebëtzeg-Kolumne werfe mir ee Bléck op eng Zäitschrëft, déi op all zweetem Kichendësch läit: den Télécran. Mol gëtt se gelatzt duerchgebliedert, während ee waart, datt de Senseo-Kaffi duerchgelaf ass. Mol luusst ee... Weiterlesen

Notizen

ltrtrnotizen

// Gründe, wieso sogenannte Gesellschaftsromane meistens auf sehr unsympathische Weise scheitern: weil sie in eifriger Naivität daran glauben, Literatur könne durch bloße Benennung von Missständen ebendiese verändern; weil sie trotz... Weiterlesen

Kommentar, Kritik

Gastbeitrag: Bücher, die die Welt nicht kennt (1) — Claudine Muno, „Frigo“

Literatur aus Luxemburg ist ein gut gehütetes Geheimnis, selbst in Luxemburg. Der Podcast „Bücher, die die Welt nicht kennt“ möchte dieses Geheimnis ein klein wenig lüften und lädt jeden zweiten Monat dazu ein, (ältere)... Weiterlesen

Kritik

Ein Haufen aus Geschichte und Geschichten. Über Franziska Hausers Roman „Die Gewitterschwimmerin“

Auf der letzten Seite hofft Tamara, vom Blitz getroffen zu werden, mitten im See, dort, wo sie immer schon untergetaucht ist, wenn es ihr zu viel wurde. Aber das Gewitter zieht vorbei, die Protagonistin in Franziska Hausers zweitem Roman... Weiterlesen

Kritik

Wer reitet so wild durch Lug und Trug? Über Philipp Schwenkes Roman „Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste“

Auch in „Winnetou II“ muss wie wild geritten, geschossen und gerettet werden. Die Figuren, für die Karl May weltberühmt wurde, verfolgen in diesem Buch einen Schwindler, der sich als Irrenarzt ausgegeben und den Sohn eines... Weiterlesen

Kritik

Institutsprosa, Urwaldgäste und Wüsteneinerlei. Über Eckhart Nickels Roman „Hysteria“

Mit Heyms Träumen stimmt etwas nicht. Mal kommen ihm in der Nacht Bilder davon, wie er sich schreiend mit einem marokkanischen Fensterputzer auf einem Fensterputzlift unterhält, mal träumt er „von einem Wald, in dem Tiere ohne Haut... Weiterlesen

Kommentar

Über die sogenannte Wiedergabe der sogenannten Welt oder Einige Gründe gegen Geschichten

Neben einem perfekt geschürten Feuer sitzt Reinhold Messner, vor ihm die Besucher, hinter ihm die Bergmassive. Alles ist auf ihn ausgerichtet, denn es ist wieder Zeit für eines der „Gespräche am Feuer“, bei denen Messner, so steht... Weiterlesen

literarisches, Kommentar

Ein langes Ausatmen. Eindrücke aus dem Städtchen Cadaqués an der Costa Brava

Wer mit dem Flieger nach Barcelona reist, sieht bei gutem Wetter die Costa Brava, wie sie sich mal hinabschmiegt, mal hineinfräst ins Meer. Eine gute Viertelstunde vor der Landung auf dem Flughafen El Prat lässt sich mit etwas Glück... Weiterlesen

Kritik

Wir, die schwierigen Tiere. Zwei Essaybücher loten aus, wie nah sich Tier und Mensch sind

Sommer 2006: Edmund Stoiber erklärt auf einer Pressekonferenz den Unterschied zwischen Normal- und Problembären und rechtfertigt die Abschussgenehmigung für JJ1 alias Bruno. Kurz darauf vergleicht das Satire-Magazin Titanic Kurt Beck... Weiterlesen

Kritik

Eine Frauenbiographie zwischen Selbstzweifel und Souveränität. Über Fanny Wobmanns Roman „Am Meer dieses Licht“

Der Startpunkt dieses Romans ist Ratlosigkeit: „Wir wissen nicht, was sagen. Das Schweigen bringt die Flocken in Rage, und du schaust mir in die Augen. Da fange ich an, dir zu erzählen.“ Diejenige, die hier zum Erzählen... Weiterlesen

Kommentar

Mediebëtzeg 4/6: „Lëtzebuerg Privat“ – ee Marktschreier am Cactus

D’Toilette zougeschass – a kee wëll et gewiescht sinn. Dat ass de Prinzip, no deem „Lëtzebuerg Privat“ sech verkeeft. Do muss een natierlech direkt un de Bommeleeër-Aphorismus denken: „Et war net keen.“ Ma wie war et dann?... Weiterlesen

Kommentar

Mediebëtzeg 3/6: Automobilisten – opgepasst!

Et rabbelt an der Groussgaass – nee, déi Zäite sinn eriwwer, elo, wou d’Gaassen als Foussgängerzonen deklaréiert goufen. Ma mir mussen eis keng Suerge maachen. Wie regelméisseg um Internetsite vun RTL ënnerwee ass, dee weess,... Weiterlesen

Kommentar

„also: lass!“ Noruff op den Auteur Georges Hausemer

Fir e Gespréich hat de Georges Hausemer e Rendez-Vous am Haff virum Groussen Theater proposéiert, Enn Juli 2015, um Weekend, „wann et där näischt ausmécht, och sonndes fir d’literatur an d’bicher am asaz ze sinn“. Bei dësem... Weiterlesen

Kritik

D wie Dating, E wie Einsamkeit. Über Melissa Broders Roman „Fische“

Bei Twitter, dem Hausmedium von Melissa Broder, gibt es ein Profil namens infinite scream, das von einem Bot gesteuert wird und pro Tag Dutzende von Tweets mit dem immergleichen Inhalt absetzt, einem langgedehnten Aaaaaah. AAAAAAAAAAAAAHHH... Weiterlesen

Kritik

Das Gefühl, „mit großer Kraft zurückgezogen zu werden“. Über Anne Tylers Roman „Launen der Zeit“

Ihre Wünsche sind längst übersichtlich geworden. Einen Salzstreuer hätte Willa gerne, ein winziges Modell, wie es ihre Mitbewohnerin bei einem Flug nach New York einst geschenkt bekommen hat. Derek, ihr Freund und späterer Ehemann,... Weiterlesen

Kommentar, Kritik

„Schaum sein, Drift / ein Seewind mit Augen“. Über drei rezente Lyrikanthologien

Ja, was denn nun? Mit dieser Frage lässt sich das Ringen um Definition, Aufgabe und Wirkung von Gedichten ganz gut resümieren. Was ist das Gedicht, was will es denn nun, was darf es – und was auf keinen Fall? 1834 etwa schimpft der... Weiterlesen

Kritik

Wem der Meteorit einschlägt. Über Mike Wilsons Kurzroman „Rockabilly“

Wer „Rockabilly“ aufschlägt, mag sich kurz der Hoffnung hingeben, dass es auf den folgenden Seiten schön wird, schal und schmonzettig wie bei einem Liebessong im Rock-Country-Sound aus Nashville. Als Motto stellt Mike Wilson seinem... Weiterlesen

Gespräch

Lesung von und Gespräch mit Jakob Nolte

Weitere Informationen auf der Seite vom Institut Pierre Werner // Video und Foto: (c)... Weiterlesen

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Von Kanonen und Spatzen oder The Big D(ostojewski)

Ein Essay von Niklas Schmitt Verbrechen und Strafe, Schuld und Würde, Tabu und Terror, oder kurz: Der Fall Schirach. Die Tatsache, dass Ferdinand von Schirach kein neues Programm verfolgt, indem er das individuelle Schicksal des Täters... Weiterlesen

Kommentar

Das Rotweißblaue vom Himmel versprechen. Wie in Luxemburg Politik und Literatur das Zukünftige zu fassen versuchen

Jeder kennt sie, diese drögen Sommer-Interviews, in denen Politiker penetrant leger ausgefragt werden, als seien sie Kandidaten bei einer Verkupplungsshow mit Kai Pflaume. Eine dieser Fragen lautet: was die politische Kaste denn so lese,... Weiterlesen

Kommentar

Iwwer d’Politiséiere vum Lëtzebuergeschen

EmoXi. Do denkt een am éischte Reflex un een Anti-Depressivum, vläicht nach un een Intimgel fir sensibel Haut. Un eppes denkt ee sécher net: un dat nächst Manöver vum Staatsministère, fir de Nation Branding weiderzedreiwen. EmoXie si... Weiterlesen

Kritik

Der Roman, ein Ladebalken. Über Joshua Cohens Roman „Buch der Zahlen“

Das neue Buch von Joshua Cohen beginnt mit dem Buch der Bücher. Als Voranstellung wird ein Zitat aus dem 4. Buch Moses, auch Numeri genannt, variiert. Zuerst heißt es: „Eure Leichen aber, eure, werden in dieser Wüste fallen. Eure... Weiterlesen

Kommentar

Iwwer literaresch Erënnerung oder Firwat Krimi noir a KZ net funktionéieren

Ewéi am Summer 2015 iwwer d’Juddeverfolgung am Zweete Weltkrich zu Lëtzebuerg debattéiert gouf, huet d’Tageblatt getitelt: „Das Ende einer Vergangenheit“. Grad a virun allem duerch d’Schaffe vun den Historiker ass et also... Weiterlesen

Gespräch, Kommentar

Auteur, Auteure oder Autrice? Een Dossier iwwert Fraeliteratur an iwwer (literareschen) Feminismus

Um Begrëff „Fraeliteratur“ pechen och haut nach verschidde Klischeeën: Déi eng denken u kitscheg Groscheromaner, déi aner un harmlos Blummegedichter. Ma wat mengt dee Begrëff iwwerhaapt? Ass et Literatur vu Fraen? Oder Literatur... Weiterlesen

Kritik

Vom Nichtverzweifeln und Rausgehen. Über Lukas Bärfuss‘ Essayband „Krieg und Liebe“

Wer hat ihn gerufen, den Querulanten? Niemand. Wer fühlt sich berufen, diese Rolle zu übernehmen? Wenige. Und wer braucht diesen Störenfried? Ein jeder. Der 1971 geborene Lukas Bärfuss hat seine Rolle zwischen Unliebsamkeit und... Weiterlesen

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